{ KAMPFKÜNSTE}
(Bedeutung der Bewegungsformen)
Diese ("innere") Kunst ist für Laien mit seiner direkten Konfrontation, seinen Schlägen, Blöcken und Fußstößen von Kung-Fu kaum zu unterscheiden, allenfalls durch die gerundeten Linien des Körpers mit tiefen Stellungen, geschmeidigen Bewegungen und harmonischen Reflexen.
Alte Meister übernahmen das Grundprinzip von Tierbewegungen zur Entwicklung von Verteidigungsstellungen, z.B.: Bär/Greifen, Schwalbe/schnelles Niederstoßen. Abstraktionen der Naturnachahmung ergaben Stellungen der 5 Urelemente als höhere Form des Hsing-I.
Ein ausgebildeter Kämpfer sollte das I, die Absicht oder Intention eines Gegners im voraus erkennen können, um dessen Angriff vorwegzunehmen, zu kontern und ihn mühelos zu besiegen. Ein versierter Kämpfer zeigt weder seine wahren Fertigkeiten (Hsing), noch seine Kampfabsicht I. Diese sind zum natürlichen Bestandteil des Wesens eines Kämpfers geworden, der die vollkommene Harmonie mit der Natur erreicht hat.
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